Das neue Buch unserer kreativsten Autorin will jedefrau und jedermann anregen, selbst kreativ zu werden. Und zwar, indem wir was schreiben. Eigentlich egal was – Hauptsache schreiben. Und damit wir den Anfang finden und Ideen für die Umsetzung kriegen, gibt es genau dafür das neue Buch von Silke Heimes: Schreib es dir von der Seele. Denn in der Tat: Schreiben entlastet, ordnet seelisches Durcheinander, verhilft zu mehr Klarheit, eröffnet neue Perspektiven und führt bei all dem zu einem reiche(re)n und lebendig(er)en Leben.

Also greife ich zur Tastatur, um mich im Vandenblog daran zu probieren. Erstmal muss ich mehrere Übungsfelder innerlich durchgehen, um das passende zu finden.

Tagebuchschreiben: Hab ich im Teenageralter viel gemacht, aber im heutigen Leben drängt es einen nach getaner Arbeit eher selten dazu. Dabei habe ich mehrere hübsch anzusehende Kladden zu diesem Zweck in meinem Regal stehen. Alle noch jungfräulich. Aber bestimmt nicht mehr lange!

Träume notieren: Wird in diversen Psychologie-Büchern empfohlen und ich halte ganz viel davon – aber dann ist Weiterträumen doch attraktiver als mit bleierner Müdigkeit Stift und Zettel zu bedienen. Doch: Es gibt sehr starke Träume, Schlüsselträume. Die sind es mir wert, schriftlich festzuhalten.

Eine Geschichte verfassen: An dieses  Projekt habe ich mich als Germanistin nie herangetraut. Gar nicht erst in Erwägung gezogen. Das machen doch nur die großen Talente. Silke Heimes sagt, nein: Jede und jeder kann mit Gewinn eine eigene Geschichte schreiben. Da muss man eben notfalls all die Manns und Hesses und Walsers ausblenden.

Als kleinere Gattung (rein quantitativ gesehen) gäbe es da noch das Gedicht, die Lyrik. Das hat mich immer schon fasziniert (Rilke! Bachmann! Lasker-Schüler!) und ich will mich nun daran probieren – trotz Germanistikstudiums und trotz der großen Namen. Erstmalig möchte ich das japanische Haiku zum Vorbild nehmen. Es gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt. Der strenge formale Rahmen (3 Zeilen mit 5, 7, 5 Silben) macht es für mich zu einer spannenden Sache. Mal sehen, was dabei herauskommt:

Schnee so viel wie nie.
Winterlicher Blick heraus
weißt mich nach innen.

Schön, wenn das Schreib-Ich geweckt ist. Das kann ich jederfrau und jedermann wärmstens empfehlen.

Unsere Autorin Frau Dr. Elisabeth Röhrlich hat mit ihrem Buch »Kreiskys Außenpolitik. Zwischen österreichischer Identität und internationalem Programm« den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (Anerkennungspreis) gewonnen! Wir freuen uns mit ihr über diese renommierte Auszeichnung.

Der Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch wird seit 1993 jährlich von der Bildungsorganisation der SPÖ und dem Dr.-Karl-Renner-Institut vergeben. Gefördert wird politische Literatur, die den Werten Bruno Kreiskys entspricht und seine politischen Schwerpunkte, wie z. B. internationale Zusammenarbeit, Toleranz und den Kampf gegen autoritäre und rechtsextremistische Tendendenzen unterstützt.

Frau Dr. Elisabeth Röhrlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Demokratiezentrum Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration und Integration, Biografieforschung, sowie Geschichte und Theorie des Fachs Zeitgeschichte.

Das Buch ist im August 2009 als Band 2 der Schriftenreihe »Zeitgeschichte im Kontext« veröffentlicht worden. Diese Reihe erscheint in der Vienna University Press bei V&R unipress und wird von Prof. Dr. Oliver Rathkolb herausgegeben.

Und auch im psychologischen und pädagogischen Programm tut sich so einiges:

Was ist zum Beispiel sympathisch an der Psychiatrie? Nun, an den Systemtherapeutischen Methoden psychiatrischer Akutversorgung so einiges. Die Grundzüge dieser »SYMPAthischen Psychiatrie« bringen Ihnen Jochen Schweitzer und Elisabeth Nicolai in ihrem neuen Buch näher. Wer dann immer noch »Traumatischen Stress in der Familie« hat, der findet Lösungswege bei Alexander Korittko und Karl Heinz Pleyer. Oder er versucht »In Familie, Schule und Gemeinde« mal eine ganz andere Strategie, um Probleme zu lösen: »Stärke statt Macht« empfehlen Haim Omer und Arist von Schlippe.

Sie sehen: Es ist viel los in unserem Frühjahrsprogramm. Wir bemühen uns jedenfalls nach Kräften, Ihnen anzubieten, was der Band »Jenseits des Elfenbeinturms« kompetent zusammenfasst: »Psychologie als nützliche Wissenschaft«.

Ihr Ehealltag könnte Farbe gebrauchen? Lesen Sie »Märchenhaft und mörderisch« von Maria Kraft. Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Tochter als Nachfolgerin für Ihre Tischlerwerkstatt gewinnen können? »Modelle von Familienunternehmen« zeigen es Ihnen. Sie leiden als schwuler Mann immer noch unter den Verletzungen Ihrer Kindheit? Tim Kurt Wiesendanger hilft Ihnen, »Das Kind im schwulen Mann« zu entdecken und »In seelischen Krisen zum wahren Selbst« zu finden.

So gestärkt können wir schließlich alle miteinander »Die Neuerfindung von Gesellschaft aus systemischer Sicht« in Angriff nehmen: Wagen wir den »Sprung ins Wir« mit Dietmar Hansch!

Trauen wir uns insbesondere im schulischen Bereich, nicht länger als Einzelkämpfer zu agieren. Denn es ist Zeit für eine »Lösungsorientierte Pädagogik«, wie Peter Herrmann sie mit »Systemischen Interventionen für die Schule« empfiehlt. Dann greift im Krisenfall – Dirk Kutting führt es vor –  »Kollegiale Selbsthilfe«, die »Lehrer und Fallberatung« auf Augenhöhe Lösungen finden lässt. Dies auch dann, wenn Sie zuvor keine »Effektive Gewaltprävention« betrieben haben sollten, was mit Andreas Schick so leicht gewesen wäre.

Trauen wir uns mit André Frank Zimpel sogar noch einen Schritt weiter und nehmen wir aktiv die Herausforderung an, unsere »Pädagogische Achtung bei herausforderndem Verhalten« auch denen nicht zu versagen, deren »Biologie der Bildung« Grenzen setzt. Optimismus ist wohl begründet, zahlreiche Beispiele beweisen es.

Besonders ans Herz legen möchten wir allen ErzieherInnen schließlich unsere neue Reihe »Frühe Bildung und Erziehung«. Sie unterstützt alle in diesem Bereich Tätigen, die dafür sorgen, dass es zu Bildungsgrenzen möglichst erst gar nicht kommt. Den Anfang machen Helen Knauf, die den so entscheidenden »Bildungsbereich Medien« unter die Lupe nimmt, und Margarita Hense, deren »Fachberatung für Kindertageseinrichtungen« aus langjähriger Praxis schöpft.

Wenn man so will, ist es im Verlag ähnlich wie in der Modebranche: mitten im trüben Herbst und eiskalten Winter denken wir schon an den Frühling und bereiten quasi die neuen Kollektionen vor. So haben wir hier in der Werbung im Dezember unsere Vorschauen für das Frühjahr 2010 fertig gestellt, die nun schon seit einigen Tagen auf Ihrem Schreibtisch liegen (natürlich sind sie auch wieder als PDF auf unserer Homepage abrufbar!) und hoffentlich bereits Ihr Interesse geweckt haben. Auf einige Titel bin ich besonders gespannt! So z.B. den Titel »Schreib es Dir von der Seele« von Silke Heimes, in dem es um kreatives Schreiben geht, ich habe mir vorgenommen, das Werk möglichst ganz durchzuarbeiten (vielleicht kann ich mein »Schreib-Ich« wecken?!). Oder das neue Buch von Heide Simonis: »Verzockt«, in dem sie nicht nur pointierte Kritik an der Finanzwelt übt, sondern auch konkrete Vorschläge für einen Kurswechsel macht, ich freue mich auf ihre scharfzüngigen Kommentare! Den »Alltag im gelobten Land« wird der Nahost-Korrespondent Ulrich W. Sahm in seinem im März erscheinenden Buch beschreiben, so wird das Leben in Israel verständlicher, das doch von außen betrachtet oft so fremd und verwirrend wirkt. Dies sind natürlich nur einige Highlights, aber am besten schauen Sie selbst hinein und machen sich ein Bild! Viel Spaß beim Blättern und Entdecken!

Update:
Sie finden unsere Vorschauen auch bei Slideshare.



Wir wünschen unsern LeserInnen, AutorInnen, MitbloggerInnen und KollegInnen alles Gute für das Neue Jahr!

Wir wünschen allen, die uns diesem Jahr treu begleitet haben, schöne Weihnachten und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010!

Unsere Autorin Martina Steinkühler hat uns eine reizende Adventsgeschichte gespendet. Sie trägt den Titel “Es war einmal Jesus” und wir veröffentlichen jeden Dezembertag ein Stück, bis Weihnachten.

Zum Vorlesen für die eigenen Kinder, in der Grundschule – und natürlich auch zum Selbstlesen!

Rafael führte die Engelschar vom Stall weg auf die Felder. „Und alle, auch die Kleinen“, rief er, „dürfen erscheinen – erscheinen und singen, heute, ausnahmsweise.“ Sogleich begannen die Engel aufgeregt zu wispern. Rafael hob die Hand. „Nicht gleich“, mahnte er. „Gabriel allein zuerst, dann alle.“ (weiterlesen…)

Nicht oft hat man als Vertriebsleiter die Chance direkt mitzubekommen, wie Bücher des eigenen Verlags Menschen begeistern und zum Applaudieren bringen. Bei der Weihnachtsfeier der CVJM Hochschule und des CVJM Kollegs in Kassel hatte ich aber die Möglichkeit, dieses mitzuerleben.
Im Namen von V&R und VR Unipress konnte ich eine Bücherspende überreichen, die von nun an die dortige Bibliothek aufwerten wird. Die Studenten werden sich über die aktuellen Fachbücher freuen, finden doch in den nächsten Wochen speziell exegetische Unterrichtseinheiten statt.
Es macht wirklich Freude zu sehen, wie nach sehr langer Vorbereitungszeit die CVJM Hochschule ihre ersten aktiven Schritte tut. V&R ist es wichtig, die Hochschule, die sich um die Ausbildung von jungen Menschen in Theologie, Sozialarbeit und Management kümmert, zu unterstützen. Durch Forschungsprojekte zu Jugendarbeit und Jugendkultur sollen Grundlagen für die Realisierung von christlicher Jugendarbeit geschaffen werden. Damit leistet die Hochschule einen wichtigen Beitrag im Bereich der sozialen Arbeit in unserer Gesellschaft.
Über die Unterstützung mit Fachliteratur hinaus will der Verlag V&R, der sich als einer von 116 Mitgründern im März 2009 an der Gründeraktion beteiligte, der Hochschule weiterhin helfend zur Seite stehen. Die stattfindenden Gespräche weisen in die richtige Richtung.
Somit ist diese Zusammenarbeit nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen. Ein Geben in Form von regelmäßiger Begleitung, ein Nehmen in Form der Erkenntnis, dass wir Sinnvolles tun. Und das ist mein „dienstliches Weihnachtsgeschenk“ in diesem Jahr.
Wollen Sie die CVJM Hochschule auch unterstützen? Dann werden Sie doch Hochschulpate:
http://www.hochschulpaten.de

Buchübergabe von Vandenhoeck & Ruprecht an die CVJM Huchschule

Update:
Den Bericht zur Weihnachtfeier finden Sie auch auf dem Blog der CVJM-Hochschule.

Unsere Autorin Martina Steinkühler hat uns eine reizende Adventsgeschichte gespendet. Sie trägt den Titel “Es war einmal Jesus” und wir veröffentlichen jeden Dezembertag ein Stück, bis Weihnachten.

Zum Vorlesen für die eigenen Kinder, in der Grundschule – und natürlich auch zum Selbstlesen!


Josef brachte seine Frau und das Kind zurück in den Stall. Er bettete Maria auf das Lager. Das Kind hielt er ins Licht der Sterne. „Jesus“, sagte er. „Du sollst Jesus heißen. Und Gott sei Dank, dass ich so etwas erlebe!“

Das Kind war so winzig, dass er ihm aus seinem Taschentuch eine Windel falten konnte. Er wickelte es sorgfältig und legte es in die Krippe. „Jesus“, sagte Josef, „wenn wir zu Hause sind, schnitze ich dir eine Wiege.“ Da strampelte Jesus und lachte.

„Gott“, sagte Gabi, „ist das nun Gott? Wie kann er so klein sein, so hilflos? Stell dir bloß vor, er käme in falsche Hände!“ Gabriel trat an ihre Seite. „Wir haben für die richtigen gesorgt“, meinte er zufrieden. „Wir – und das heißt genauso genommen: Gott selbst.“ Gabi verstand ihn nicht. Auf alle Fälle  beschloss sie, auf das Baby aufzupassen.

Morgen dürfen – ausnahmsweise – auch die kleinen Engel erscheinen und singen..

Weitere Geschichten von Martina Steinkühler finden Sie auf  http://www.martina-steinkuehler.de/.

Unsere Autorin Martina Steinkühler hat uns eine reizende Adventsgeschichte gespendet. Sie trägt den Titel “Es war einmal Jesus” und wir veröffentlichen jeden Dezembertag ein Stück, bis Weihnachten.

Zum Vorlesen für die eigenen Kinder, in der Grundschule – und natürlich auch zum Selbstlesen!

Josef fand den Stall rasch und leicht. Dass das an Rafaela und Gabi lag, die neben dem Esel gingen und ihn trieben, ahnten weder er noch seine Frau.

„Wo wart ihr?“, begrüßte die kleine Michaela die beiden. „Wehe, du petzt“, entgegnete Gabi knapp. Der Stall sah mittlerweile gemütlicher aus. Ein kleines Feuer brannte. Ein Ochse lag widerkäuend im Stroh. Josefs Esel gesellte sich müde dazu.

Maria sah sich um und sagte: „Hier ist es gut.“ Sie wandte sich an Josef. „Ich will eine kurze Weile allein sein“, sagte sie. „Richte du uns inzwischen ein Lager.“ Josef war einverstanden. Gabi nicht. „Die Geburt“, flüsterte sie aufgeregt. „Das kann sie nicht allein!“ „Ich glaube“, sagte Rafaela, „Gott wird bei ihr sein.“

Die drei Nachwuchs-Engelinnen begannen leise zu singen, ein Lied, das von Müttern und Kindern handelte und von der Freude, die sie einander schenken konnten. Das Lied wurde gestört, als auf einmal ein Schrei erklang.

Der Schrei zerriss die Nacht und stieg zum Himmel. Ein neuer, großer Stern ging auf und verkündigte bis in das ferne Morgenland: „Gott ist zur Welt gekommen.“

Im nächsten Kapitel … ist Gott sehr klein.

Weitere Geschichten von Martina Steinkühler finden Sie auf  http://www.martina-steinkuehler.de/.

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