Vielen Dank für die erneute rege Beteiligung! Die vielen Kommentare und Stimmabgaben auf Facebook haben gezeigt, dass einige der zur Auswahl stehenden Antworten doch eher als unwahrscheinlich eingestuft wurden.

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Und wieder gibt es etwas Neues im Vandenblog! Wir wollen nun von Zeit zu Zeit verschiedene Listen vorstellen, die ein wenig Einblick geben in den Verlag. Diese können seriös daherkommen, sich aber auch mal nicht zu ernst nehmen. Lassen Sie sich einfach überraschen!

Diesen Monat beginnen wir zur Einstimmung aber mit einem eher seriösen Thema:

Die 10 bestverkauften Bücher 2011*

  • Platz 1: Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn
  • Platz 2: Gerald Hüther: Biologie der Angst
  • Platz 3: Arist von Schlippe / Jochen Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung
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Immer am Montag steige ich mittags auf mein Rad, um zur nahe gelegenen Egelsbergschule zu fahren. Eine Schulstunde lang heißt es dann: vorlesen, zuhören, (Lern-)Spiele spielen, ein wenig unterhalten. Ich freue mich jedes Mal auf »meine« Leseschülerin, die ich wohl noch bis zum Ende des Schuljahres begleiten werde. Seit etwa zwei Jahren bin ich Mitglied bei »Mentor – Die Leselernhelfer Göttingen e.V.«, einem Verein, der durch individuelle Einzelförderung Kindern, die Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache haben, helfen will. (weiterlesen…)

Und wieder stellen wir unsere sogenannte »Montagsfrage«, bei der wir die Bedeutung von ungewöhnlichen Begriffen rund um das Thema Buch suchen. Die Montagsfrage ist auch eine Frage der Ehre, denn wer weiß die richtige Antwort ohne die Hilfe von Wikipedia?

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion. Ach ja, und immer nur eine Antwort ist die richtige.

Heute wollen wir wissen:

Was versteht man unter einem getrüffelten Buch?

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Vielen Dank für die rege Beteilung und die vielen tollen und wirklich witzigen Alternativantworten. Da es keine offizielle Jury gibt, küre ich einfach mal meine persönlichen auf Facebook geposteten vier Favoriten:

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Bei  Menschen, die etwas mit Büchern machen, handelt es sich um »Büchermenschen«. Das gilt natürlich auch und in besonderem Maße für Verlagsmitarbeiter. Aber lesen diese Büchermenschen selbst viel? Was lesen z.B. die V&R-KollegInnen in ihrer Freizeit? Zu welchen V&R-Büchern haben sie eine besondere Beziehung?

Heute stellt Tina Hoffmann fünf für sie prägende V&R-Bücher vor: (weiterlesen…)

Ab sofort stellen wir jeden Montag unsere sogenannte »Montagsfrage«, bei der wir die Bedeutung von ungewöhnlichen Begriffen rund um das Thema Buch suchen. Die Montagsfrage ist auch eine Frage der Ehre, denn wer weiß die richtige Antwort ohne die Hilfe von Wikipedia?

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion. Ach ja, und immer nur eine Antwort ist die richtige.

Heute wollen wir wissen:

Wobei handelt es sich um einen Bücherfluch?

a) Der Begriff stammt aus den Harry Potter-Romanen. Dieser berühmte Fluch macht die Zauberbücher der Hogwarts-Schüler für kurze Zeit unbrauchbar.

b) Bücherfluch ist ein Begriff aus der Psychotherapie, der die Bücherkaufsucht bezeichnet.

c) Der Bücherfluch ist der erste nachgewiesene Versuch, geistiges Eigentum zu schützen.

d) Bücherfluch ist ein Geheimbegriff für den Römischen Index, das Verzeichnis der für Katholiken verbotenen Bücher.

e) Bücherfluch stammt aus der Medientheorie und ist ein Sammelbegriff für alle »neuen« Medien, denen vorhergesagt wurde, das Ende des Buches zu bedeuten.

P.S. Die Auflösung gibt es immer freitags. Viel Spaß!

Das Jahr ist schon 1 1/2 Wochen alt und Sie können das mit den guten Vorsätzen nicht mehr hören? Wir wissen ja auch alle längst: die meisten dieser Vorhaben sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt, egal ob es um Zigaretten, Kohlenhydrate, die neue Sportart oder das Aussortieren von Kleidungsstücken oder Zeitschriften geht. Ich habe mich von solchen Vorsätzen auch längst verabschiedet, denn meist fehlt dann doch die Energie, die Konsequenz oder – wie so oft – die Zeit. Aber: Zeit lässt sich gewinnen! Ein gutes Zeitmanagement lohnt sich, muss allerdings richtig zugeschnitten sein, sonst wird auch dies spätestens im Februar auf dem Haufen der gescheiterten Experimente landen. Jemand, der lässig über Berge auf dem Schreibtisch und winkende Mailfähnchen hinwegsieht, wird nicht anfangen, täglich eine alphabetisch sortierte Prioritätenliste abzuarbeiten. Und ein perfekt organisierter Mensch wird nicht von einem Tag zum anderen zum großen Improvisator. Finden Sie also heraus, was Sie sind: Perfektionist oder Ober-Chaot? Mit den hier angehängten Tests können Sie auf amüsante Art Ihrem Typ auf die Spur kommen! Sie sind entnommen aus Hermann Rühles Buch: »Drehbuch für ein perfektes und ein chaotisches Zeitmanagement«, viel Spaß damit!

Fazit: Sie erreichen in einem der Tests mehr als 40 Punkte? Dann sind Sie überperfekt/oberchaotisch!

Test: PerfektesZeitmanagement

Test: ChaotischesZeitmanagement

Von Lisa Hoppe

Der letzte große Ansturm begann gegen 15:30 Uhr. Nachdem schon mehrere Personen gefragt hatten, ob sie eines der letzten Exemplare kaufen könnten, entschied ich, dass nun Zeit für den »Ausverkauf« war, da andere Stände sich bereits daran machten, ihren Stand abzubauen. Wieder gingen also etliche Bücher durch meine Hände. Nach und nach waren soweit alle zufrieden, wenn sie noch ein Buch bekommen haben oder bestellen konnten und ich machte mich auch daran, langsam alles einzupacken.

Ganz zum Schluss, als kaum noch Gäste zu sehen waren, kam noch eine junge Frau an meinen Stand und kaufte kurzerhand die DVD »Weltreligionen«, die ich noch nicht eingepackt hatte. Wir unterhielten uns noch kurz und dann war mein letzter Kunde an diesem Tag auf dem Weg zum Ausgang. Es hätten auch nicht mehr viele sein dürfen, da ich dann keine Quittung mehr hätte ausstellen können!

Als endlich alles verpackt war, ich die drei übrig gebliebenen Pakete zum Empfang gebracht, die Tischdecken, die Quittungen, Bestellzettel und das Portemonnaie in meinem Rucksack untergebracht hatte, konnte ich das Hannover Congress Centrum und den Glasgang um 17 Uhr im Schneckentempo – meine Füße brannten einfach höllisch – verlassen.

Der Tag war unglaublich anstrengend – vor allem für meine geplagten Füße – aber trotzdem ging der Tag für mich sehr zufrieden stellend aus, da ich den besten Verkaufstag des Jahres bei Büchertischen für den Verlagsbereich Frühe Bildung | Schule | Studium verzeichnen durfte!

Von Lisa Hoppe

Gesättigt fand ich mich dann wieder am Stand ein und wachte nun mit einem Auge auf den Stand meines Nachbarn. Gegen halb eins, als das Mittagessen für die Besucher des Lehrkräfteforums aufgefahren wurde, rollte auch die nächste Menschenmasse an meinen Stand heran bzw. daran vorbei. Ich musste nun schon mehreren Kundinnen und Kunden sagen, dass ich ihnen das verbleibende Exemplar noch nicht verkaufen könne, da es sich um das letzte Ausstellungsstück handelte. Manche bestellten es sich dann einfach, andere (oder besser gesagt nur dieser eine Mann, der es ja unbedingt schon im Zug lesen wolle… ein paar Minuten später waren es dann schon zwei Bücher, die er unbedingt sofort haben müsse) ließen sich einfach nicht davon abbringen, dass letzte Exemplar kaufen zu wollen. Ich bat ihn, gegen 16 Uhr zurückzukommen, dann würde ich sie ihm geben.

Die Bestellungen wurden nun auch immer zahlreicher, da einfach die begehrteren Bücher immer weniger wurden. Links in meinem Blickfeld füllten also gleich vier junge Damen einen Bestellzettel aus, im rechten Blickfeld wedelten sie wild mit Büchern um sich, um diese doch ganz schnell bezahlen zu dürfen. Leider schoss die Zahl der letzten Exemplare jedoch rapide in die Höhe, sodass ich viele bat – ohne irgendwelche Verluste, Unannehmlichkeiten, etc.(!) – einen Bestellzettel auszufüllen. Zu dieser Zeit kamen sogar zwei etwas ältere Damen (an die 60 werden sie gewesen sein) vorbei und trugen sich für den Newsletter ein. Das fand ich ein wenig überraschend. Ich hätte eher erwartet, dass die jüngere Generation welche ausgefüllt hätte.

Am Büchertisch werden nicht nur Bücher verkauft

Später kam dann noch mal eine »Flaute« – zwei bis vier Frauen blätterten sich durch den Stand und zeigten keine Neigung auch etwas zu kaufen – also beschloss ich diese Zeit kurz zu nutzen und mich ein wenig an die frische Luft zu begeben, die mich schräg gegenüber durch eine Glasfront und -tür geradezu verhöhnte. Das Portemonnaie wagte ich mittlerweile nicht mehr aus der Hand zu legen. Als ich nun dort stand, sprach mich eine ältere Dame an und fragte mich, ob ich einen gewissen Herrn kenne, der bei uns ganz viele Bücher veröffentlicht habe. Vom Namen her kannte ich ihn natürlich und die Frau erzählte mir, dass sie früher mit ihm einen Griechisch-Kurs besucht habe und je älter sie werde, desto öfter denke sie daran, welche Freundschaften sie nicht gepflegt habe und um welche es ihr nun leid tue.

Da ich ihr die Adresse besagten Autors ja nicht geben konnte und nicht durfte, schlug ich ihr vor, sie könne mir einen Brief für ihn mitgeben und ich würde ihn weiterleiten. Sie war einverstanden und gab mir dann später, zurück am Stand, einen Zettel. Schade, dass ich nicht verfolgen kann, ob sie eine Antwort von ihm erhalten hat…

Fortsetzung folgt

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